Freitag, 2. Februar 2018

Notstand in Tupiza

Auch die Straße in Esmoraca eine einzige Schlammpiste
Auch die Straße in Esmoraca eine einzige Schlammpiste
Der Esmoraca Fluss
Der Esmoraca Fluss
Der Weg zum Punto Entel ist heute wieder unterbrochen
Der Weg zum Punto Entel ist heute wieder unterbrochen
Bisher war hier noch nie ein Fluss
Damit ich auf dem Notebook was sehe, habe ich mir ein Handtuch übergeworfen und sitze auf einem Stein. Nicht ganz so gemütlich wie in deutschen Haushalten
Damit ich auf dem Notebook was sehe, habe ich mir ein Handtuch übergeworfen und sitze auf einem Stein. Nicht ganz so gemütlich wie in deutschen Haushalten
Der große Regen lässt die Blumen im Pfarrgarten gedeihen
Der große Regen lässt die Blumen im Pfarrgarten gedeihen
Keine Wege mehr dann bleiben wir halt Zuhause
Keine Wege mehr dann bleiben wir halt Zuhause
Blick nach Montaña, wo Franz wohnt
Blick nach Montaña, wo Franz wohnt

01.02.2018 

Für Tupiza wurde gestern der Notstand ausgerufen. Der Hausfluss war über die Ufer getreten und hatte ganze Häuser mitgenommen. In Facebook haben wir gestern einige Videos gesehen. Bei uns sieht es noch etwas besser aus. Seit 2 Tagen haben wir kein Wasser mehr in der Leitung aber vom Himmel strömt es ja. Seit gestern Abend fiel auch noch der Strom aus und der Weg zu Punto Entel ist unterbrochen. Gestern hatten wir noch ein Steinbrückchen gebaut, was heute Morgen aber schon wieder weggeschwemmt war. Fürs Internet klettere ich jetzt den "Cerro Chico" rauf, von wo aus es ein leidliches Internet-Signal hat. Damit ich auf dem Notebook was sehe, habe ich mir ein Handtuch übergeworfen und sitze auf einem Stein. Nicht ganz so gemütlich wie in deutschen Haushalten. Nach Mojinete kommt man mit dem Auto auch nicht mehr, Wassermassen haben die Brückenauffahrt weggeschwemmt. Die Straße nach Villazón wieder durch Schlammlawinen unpassierbar geworden. Aus Tupiza kamen schon seit 2 Tagen keine Autos mehr. Jetzt um 11:00 Uhr scheint immerhin wieder etwas die Sonne. Das letzte Foto mit Blick nach Montaña, wo Franz wohnt der kommt auch nur noch zu Fuß zu seiner Hütte.

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